Weiberfastnacht auf dem Wupperplatz

Trotz eisiger Kälte war der Wupperplatz gut besucht. Ein eisiger Wind und tiefe Temperaturen konnten die Jecken nicht abhalten, die Eröffnung des Straßenkarnevals zu feiern.

Die Kälte kroch einem nicht nur in die Beine sondern auch in die Bierleitung. Kurzfristig haben die Organisatoren (KG Naaksühle, Willy-Brandt Gesamtschule Höhenhaus und die Löstige Höhenhuuser) reichlich Glühwein besorgt, damit man sich von innen etwas aufwärmen konnte. Zur Stärkung sind auch reichlich Erbsensuppe, Bratwürstchen und Pommes über die Theken gewandert.

Gleich zu Beginn des Bühnenprogramms wurde den Jecken eingeheizt. Das Kölner Dreigestirn kam früher als geplant nach Höhenhaus. Gemeinsam bibberte das Trifolium mit den Karnevalisten. Sichtlich gut gelaunt rissen Prinz, Bauer und Jungfrau alle mit und wurden frenetisch gefeiert.

Ebenfalls gefeiert wurden auch uns Ühlepänz. Ins Schwitzen kamen sie nach ihren Tänzen aber dann doch noch und erwärmten auch das Publikum. Weiter warm schunkeln konnten wir uns alle zur Musik der Nippeser Naaksühle. Musikalisch heizten sie den Wupperplatz richtig ein. Mit den wüsten Wüstensöhnen ging es anschließend weiter. Die beiden Jungs entwickelten sich zum richtigen Partykracher.

Von klein bis groß wibbelten und tanzten alle mit. Ihren Auftritt konnten die Lehrerinnen und Lehrer der Gesamtschule Höhenhaus erst nach dem offiziellen Schulschluss antreten. Mit alten Krätzjen und kölschen Liedern leisteten sie ihren Beitrag zu dieser Freiluftveranstaltung. Heiße Samba-Rhythmen packten die zwei kölschen Clowns aus. Klar, dass der Wupperplatz hier eine Zugabe wollte. Ein „frostiges“ Zwiegespräch lieferten sich Pater Ralf und sein Partner. Zum Abschluss eines eisigen Tages stand die Band „Us em Levve“ auf der Bühne. Mit ihrem Hit „Un dann denk ich ahn Kölle“ wärmten sie die Herzen der Jecken auf.

Wir verbrachten – trotz der Minusgrade - einen tollen Nachmittag auf dem Wupperplatz und hoffen im nächsten Jahr auf angenehmere Temperaturen.

 

TH