Prunk- und Kostümsitzung

Mit „Jetzt geht’s los, wir sind nicht mehr aufzuhalten“ von den Höhnern startete Sitzungsleiter Eric Schroth in unsere Prunksitzung 2012. Bereits zum zweiten Male führte Eric Schroth durch einen tollen Sitzungstag bis hin zum späten Abend. Zum Auftakt legte das Corps der Altstädter inkl. Spielmannszug und Tanzpaar einen tollen Auftritt hin. Doch nicht nur die musikalischen und tänzerischen Leistungen wussten zu überzeugen auch optisch gaben die Altstädter ein phantastisches Bild ab. Nach den Altstädtern kam die Stimmungsband „de Boore“ auf die Bühne. Und die Boore wissen wie das Publikum von den Stühlen zu reißen ist. Dass hier mit Sing und Schunkel Garantie herrschte, steht außer Frage. Ein Reimredner der Extraklasse wusste des Publikum zu verzaubern. Aus dem fernen Märchenwald kam uns das „Rumpelstilzchen“ alias Fritz Schopps besuchen. Aktuelle Themen in eine großartige Reimrede zu verpacken ist eine große Stärke von Fritz Schopps. Ein sehr aufmerksames Publikum dankt ihm diese Kunst mit der Forderung nach einer Zugabe, ohne die nicht von der Bühne kam. Die Ühlepänz standen mit einem weinenden und einem lachendem Auge auf der Bühne. Das weinende Auge hatten die Ühlepänz weil ihr bisheriges Trainerteam Anja Weimann und Jessica Rath nach der Session das Traineramt niederlegen und dies einer der letzten Auftritte gemeinsam sein wird. Doch das lachende Auge freute sich auf das neue Programm was man nun präsentieren wollte. Nach Melodien von Udo Jürgens aus dem Musical „Ich war noch niemals in New York“ zeigten die Ühlepänz wieder einmal welches Potenzial in ihnen steckt. Ein tolles Bühnenschauspiel mit tänzerischen Glanzleistungen gepaart, war die Mischung die den Saal begeisterte. Jürgen Beckers als ne Hausmann erzählte wieder von seinen Geschichten die er täglich erlebt. Er persifliert den Alltag in seinem Beruf als Lehrer oder berichtet von den Familienfeiern und deren Eigenheiten die sich dort abspielen. Hier liefen die Tränen vor Lachen nur so herunter, da sich jeder einzelne im Saal in ähnlichen Situationen wieder finden konnte.

Nun zog die gesamte Equipe um das Kölner Dreigestirn in die Stadthalle ein. Das beste kommt bekanntlich zum Schluss Prinz Marcus II. (Marcus Gottschalk), Bauer Thorsten (Thorsten Schmidt) und Jungfrau Olivia (Dr. Oliver von Rosenberg) zogen freudestrahlend durch den Saal auf die Bühne. Am Ende seines Auftrittes hatte Prinz Marcus II. noch einen besonderen Dank für unseren Ehrenpräsidenten Hans Breuer. Er ermöglichte Marcus Gottschalk seine erste Teilnahme an einem Karnevalszug in Köln. Seit diesem Tag war Marcus mit dem „Karnevalsgen“ infiziert. Als äußeres Zeichen bekam Hans Breuer mit Tränen in den Augen die Prinzenspange verliehen. Nun trat FK Präsident Markus Ritterbach auf die Bühne, denn nun stand die offizielle Einführung Peter Monschau's in sein Präsidentenamt auf Programm. Die Insignien der Macht brachte sein Vorgänger Dieter Ragas als Assistent von Markus Ritterbach auf die Bühne. Nach Erhalt von Zepter, Präsidentenkette und Präsidentenmütze ist Peter Monschau nun offizieller Präsident der KG Naaksühle 1949 e.V.

Zusammen mit dem Kölner Dreigestirn schmetterte Peter das Lied „Ein Freund, ein guter Freund“ bevor das Trifolium den Saal verließ. Ex-Präsident Dieter Ragas erhielt als Dank für sein Engagement als ehemaliger Präsident ein Ölgemälde überreicht. Das Bild zeigt den Kölner Rheinauhafen, in dem er und seine Frau Marita seit einiger Zeit wohnen. Nach so vielen emotionalen Momenten wurde es Zeit für eine kleine Pause.

Den Auftakt nach der Pause machten die Ratsherren aus Unkel. Mit fetzigen Einlagen, virtuosen Musikern und tollen gesanglichen Leistungen begeisterten Sie das Publikum. Somit war innerhalb kurzer Zeit der Saal wieder komplett gefüllt. Ein himmlischer Jeck war nun an der Reihe. Willibert Pauels als „ne bergische Jung“ sorgte mit seinem Vortrag für standing Ovations und veranlasste die Jecken zu vereinten „Zugabe“-Rufen. Sichtlich gerührt kam Willibert Pauels dieser Bitte gerne nach.

Mit atemberaubenden Hebefiguren und artistischen Leistungen präsentierten sich die die Orig. Matrosen vum Müllemer Böötche. Eine gute Vorstellung lieferte die Band Domstadtbande ab. Bei ihrem Reggae-Hit Jacqueline wippte alle fröhlich im Takt mit. Während die Domstadtbande noch auf der Bühne aktiv war, zog es es eine ins Publikum. Vor ihrem Auftritt setzte sich Marita Köllner mit an einen Tisch und wartete auf ihre Ansage. Nachdem Sitzungsleiter Eric Schroth sie angekündigt hatte steig Marita Köllner sofort auf den Tisch um ihren mitreißenden Auftritt zu absolvieren. Mit Leuchtstäben und Polonäse eroberte der Elferrat die Bühne und winkte alle feierwütigen Gäste heran, während Marita unten im Saal das Publikum für sich eroberte. Anders aber musikalisch ging es nun weiter. Eine Urkunde als Danke schön bekam Rainer Rokos überreicht. Aus seiner Feder entstammte der Naaksühlemarsch, der fest mit unserer Gesellschaft für immer verbunden bleibt. Mit fast 80 Jahren wurde Rainer Rokos als aktiver Musiker von der Bühne verabschiedet. Diese Ehrung wurde gemeinsam von Präsident Peter Monschau und Sitzungsleiter Eric Schroth vollzogen. Als letzter Programmpunkt einer tollen Sitzung heizten die Labbese dem gesamten Saal noch einmal richtig ein. Ein furioser Abschluss!